Pflegegrad beantragen - gut vorbereitet in die MD- Begutachtung

Wenn ein Angehöriger plötzlich Unterstützung im Alltag braucht, fällt oft zum ersten Mal das Wort Pflegegrad.

Im Krankenhaus oder durch den Hausarzt wird geraten, ein Antrag zu stellen. Kurz darauf kündigt sich der Medizinische Dienst (MD) an. 

Was ist das Risiko ohne Vorbereitung?

  • Fehleinschätzungen
  • zu niedriger Pflegegrad
  • wichtige Aspekte werden nicht benannt

Ich bereite Sie darauf vor!

  • Was wird gefragt?
  • Worauf wird geachtet?
  • Reicht das, was wir leisten, für einen Pflegegrad aus?

Die Beantragung eines Pflegegrades ist für viele Familien ein neuer belastender Schritt.

Sie müssen den Prozess nicht allein durchlaufen. Wenn bereits ein Termin zu MD-Begutachtung angekündigt wurde oder Sie überlegen, eine Pflegegrad zu beantragen, nehmen Sie gern Kontakt auf. 

Wurde der Pflegegrad abgelehnt oder zuniedrig eingestuft, erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten es gibt. 

Wie wird der Pflegegrad ermittelt?

Der Pflegegrad wird anhand von sechs Modulen bewertet:

  • 1. Mobilität
  • 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • 4. Selbstversorgung
  • 5. Umgang mit krankheits- oder therapiepedingten Anforderungen
  • 6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Nicht einzelne Diagnosen entscheiden, sondern der tatsächliche Unterstützungsbedarf im Alltag.

In meiner langjährigen Tätigkeit habe ich zahlreiche Begutachtungen begleitet und weiß, welche Aspekte im Gespräch nicht klar benannt werden und dadurch zu niedrig bewertet werden.

Meine Unterstützung bei der Vorbereitung auf die MD Begutachtung.

Ich unterstütze Sie bundesweit telefonisch, per E-Mail oder online bei:

  • der strukturierten Einschätzung der aktuellen Pflegesituation
  • der Durcharbeitung der sechs Module
  • der Vorbereitung auf typische Fragen
  • der realistischen Darstellung des Alltags
  • der Klärung, welche Punkte besonders relevant sind
  • auf Wunsch: telefonoische Begleitung während der Begutachtung

Ziel ist nicht, etwas "schön darzustellen", sondern die tatsächliche Situation klar und nachvollziehbar zu beschreiben.

Unterstützung beim Pflegegrad - Antrag

Auch beim Ausfüllen des Antrags begleite ich Sie Schritt für Schritt.

Sie reichen den Antrag selbst ein, ich unterstütze bei der inhaltlichen Vorbereitung und Strukturierung.

Ich biete Ihnen eine bewusst private und völlig unabhängige Beratung, die sich ausschließlich an Ihren Interessen orientiert. 

Keine Beratung nach § 37 Abs. 3 SGB XI und § 7a SGB XI.

Häufige Fragen zur MD- Begutachtung

Wie lange dauert eine Pflegegrad- Begutachtung?

Die Begutachtung findet im häuslichen Umfeld statt und dauert zwischen 45 und 90 Minuten. 

Dabei werden verschiedene Lebensbereiche betrachtet und Fragen zum Alltag gestellt.

Muss der Antragsteller selbst antworten?

Grundsätzlich spricht der Gutachter mit der pflegebedürftigen Person.

Angehörige können jedoch wichtige Ergänzungen machen und den Alltag erklären.

Wird nur die Krankheit bewertet?

Nein. Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern wie stark der Alltag eingeschränkt ist. 

Kann ein Pflegegrad zu niedrig eingestuft werden? 

Ja, das kommt häufig vor, wenn wichtige Einschränkungen im Alltag nicht deutlich beschrieben werden, kann der Unterstützungsbedarf zu niedrig bewertet werden. 

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